GR Sitzung vom 2. September 2009

Fest der Kultuten

Lesen sie die persönliche Erklärung von EVP Gemeinderat Hanspeter Clesle

Sehr geehrter Herr Präsident
Geschätzte Damen und Herren

Ich bin der Meinung, dass im Gemeinderat eine Gute Sache unterstrichen werden darf.
Im Namen der FDP und EVP Fraktionsgemeinschaft möchte ich es nicht unterlassen, dies auch zu tun.

Vor kurzer Zeit feierten wir auf dem Bruggenplatz ein Fest, das Fest der Kulturen. Ich war beeindruckt wie viele Kulturen aus Nah und Fern in unserer Stadt zu Hause sind. Beeindruckt hat mich auch, wie friedlich die verschiedenen Kulturen nebeneinander ihre Stände betrieben. Meine Familie und ich genossen das Fest. Mindestens in kulinarischer Hinsicht war das Fest ein Höhenflug. Meine drei Töchter waren hingerissen

von den farbigen Kleidern, die die Mädchen trugen während dem sie mit Freude Tänze und Musik aus ihren Länder darboten.

Einige Kinder kannten sie von der Schule her. Sie knöpften aber auch neue Kontakte, die über das Fest hinaus gehen. Ich wünschte mir, dass auch wir Erwachsene so unbeschwert Kontakte knüpfen könnten, egal ob das Gegenüber ein anderes Aussehen hat oder eine andere Sprache spricht.

Gerade Heute in einer „MultiKulti“ Gesellschaft ist es wichtig, die fremden aber auch die eigenen Stärken und Schwächen der Kulturen kennen zu lehren und erkennen.

In diesem Sinne möchte ich den Organisatoren für ihr Engagement herzlich Danken und sie motivieren in absehbarer Zeit wieder einmal einen solchen Event der Begegnung auf die Beine zu stellen.

Besten Dank!

 

Parkplatzordnung der Sportanlage Tüfi

In der allgemeinen Fragestunde stellte GR Hanspeter Clesle folgende mündliche Frage, deren Beantwortung noch aussteht.

Werter Herr Präsident
Liebe Damen und Herren

Die folgende Frage wurde erst Heute an mich getragen, daher erlaube ich mir sie jetzt mündlich zu stellen.

Thema; Parkplatzordnung der Sportanlage Tüfi.

Zwei Tafeln an den ca. 40 Parkplätzen sagen klar aus, dass diese ausschliesslich für die Besucher der Sportanlage Tüfi reserviert sind. Sie sind aber meistens durch andere Fahrzeuge besetzt. Gemäss Angaben des Hauswartes und Nutzer der Sportanlage werden die Parkplätze von Spaziergänger, die dort ihre Fahrzeuge parkieren, von Mitarbeitern von Firmen die ihren Standort in der Nähe haben, teils auch von Pendler die von der Tüfi aus zum Bahnhof Sood laufen und auf die öV umsteigen, besetzt. Dieser Umstand wurde schon mehrmals der Stadtverwaltung und der StaPo gemeldet. Ausser ausweichenden Antworten, ist nichts von diesen Stellen sichtbar unternommen worden.

Frage:

Wie will die Stadt Adliswil die nötige Ordnung durchsetzen und sicherstellen, dass die berechtigten Nutzer die ihnen zustehenden Parkplätze verwenden können?

Besten Dank für die Beantwortung.

 

Abnahme Bauabrechnung Tempo 30 Zonen

Die EVP Gemeinderäte unterstützten die Empfehlung der RGPK und stimmten dem Antrag des Stadtrates auf Genehmigung der Bauabrechnung über die Umsetzung von Tempo 30-Massnahmen links und rechts der Sihl im Betrag von 584'805 Fr., teuerungsbedingt Fr. 549'084.60 (Kostendach 550'000 Fr.) zu Lasten des Kontos 330.5010.7 nicht zu.

 

Schulsozialarbeit Werd

Antrag der Schulpflege und Empfehlung des Stadtrates auf Festlegung des Stellenplans der Schulpflege zur Schafung einer Stelle für Schulsozialarbeit im Schulhaus Werd ab 1. August 2009 auf 34.5 Stellen.

Lesen sie die Erklärung der EVP Gemeinderäte von Hanspeter Clesle

Werter Herr Präsident
Geschätzter Stadtrat
Liebe Kolleginnen und Kollegen
und interessierte Zuschauer.

Ich gebe eine Erklärung der EVP Gemeinderätin und Gemeinderat ab.

Die Situation im Schulhaus Werd, dass die Lehrpersonen immer mehr mit sozialen Problemen der Schülerinnen und Schülern konfrontiert sind, ist nicht zu unterschätzen. Die Spannungen in und um die Schule aufgrund der sozialen und kulturellen Unterschiede sind ernst zu nehmen. Die steigende physische und psychische Gewalt unter Kindern kann langfristige Schäden hinterlassen, die nachträglich nur schwer ausgeglättet werden können.
Das Bedürfnis an Sozialarbeit an der Schule Werd, wurde schon vor einigen Jahren festgehalten und aus Spargründen immer wieder aufgeschoben worden.
Kommt es zu einer Eskalation aufgrund der sozialen Problemen unter den Schülerinnen und Schüler, ist vermutlich mit weit aus höheren Kosten zu rechnen, jetzt nur mal aus finanzieller Hinsicht betrachtet.
Die nötige Prävention kann mit einer gut vernetzten sozialen Stelle im Schulhaus die ersehnte nachhaltige Beruhigung erzielen.

Eine zentrale Sozialstelle, die nur dort zum Einsatz kommt wo es brennt, ist nur auf dem Papier oder mathematisch effizient. Ihr fehlen die nötige Hintergrundinformationen und Vernetzungen, die schnell zur Verfügung stehen müssen. Eine Sozialarbeiterin bzw. Sozialarbeiter soll nahe am Geschehen sein, muss Kinder, den Lehrkörper und die Umgebung sehr gut kennen, um gezielt, zeitgerecht und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl Einfluss nehmen zu können.

Den verschiedenen Herkünften der Schülerinnen und Schülern steht ein fast ausschliesslich weiblicher Lehrkörper in der Schule Werd gegenüber. In einigen der Kulturen wird einer weiblichen Lehrkraft weniger Folge geleistet als einer männlichen. Als zusätzliche Massnahme ist auf eine idealere Durchmischung der Lehrpersonen zuachten.

Die Gemeinderäte EVP unterstützen entschlossen diesen Antrag der Schulpflege.

Besten Dank für ihre Aufmerksamkeit.

 

Interpellation Sihlhochwasser

Die Interpellation Sihlhochwasser wurde schriftlich beantwortet.
Lesen sie die Stellungsnahme des Interpellant GR Hanspeter Clesle


Werter Herr Präsident
Liebe Damen und Herren

Für die schriftliche Beantwortung der Interpellation Sihlhochwasser möchte ich mich bedanken. Bedanken möchte ich mich auch bei Stadträtin Astrid Romer für die Auskunft meiner Nachfragen.

Ich möchte dem SR ans Herz legen, alles daran zu setzen, dass die Sicherheitsmassnahmen möglichst bald vom Kanton realisiert werden können. Ausserordentliche Ereignisse, die nur alle 300 Jahre erfolgen sollen, warten nicht immer 300 Jahre.

Besten Dank der Kenntnisnahme.

 

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