Schulsozialarbeit
Sozialarbeit an der Schule ist heute unabdingbar. Zu gross sind die Probleme geworden mit Schüler und Schülerinnen, die einen normalen, geordneten Unterricht verunmöglichen. Auch das Umfeld ausserhalb des Unterrichts ist schwieriger geworden mit vielen Kindern aus Elternhäusern, welche mit unserem Schulsystem schlecht umgehen können. Die Lehrerschaft ist auf Hilfe angewiesen. Die Schule bietet diese Hilfe an, sie kann noch verbessert werden. Aber in Adliswil herrscht kein Krieg, wir sind weder die Banlieue von Paris noch die Bronx von New York. Die SP hat eine Initiative lanciert, die flächendeckend alle Schulhäuser mit einem Sozialarbeiter ausstatten würde. Das ist weit überrissen und eher dem Kapitel Parteipropaganda zuzuordnen. Einen vernünftigen Zwischenweg wie er im Gemeinderat vorgeschlagen wurde, hat die SP zu Fall gebracht, aus was für Gründen auch immer. Nun argumentiert man auf unseriöse Weise mit den hohen Kosten für die Fremdplatzierung eines Kindes um die Kosten zu rechtfertigen, welche die Initiative bewirken würde. Zu oberst dürfen nicht die Anzahl der Stellen stehen sondern deren Notwendigkeit und Wirksamkeit. |
Dies ist Irreführung des Stimmbürgers. Man spricht naiver weise von Präventivprogrammen, um schwierige Schüler besser integrieren zu können. Innerhalb der Schulzeit geschieht schon einiges. Lehrpersonen, Schulleiter und diverse Schulsozialarbeiter sind täglich darum bemüht. |
