Die EVP Adliswil traf sich zur Generalversammlung. Die statutarischen Geschäfte gingen problemlos vonstatten. Der Vorstand setzt sich neu zusammen aus Theo Meier Präsident, Hanspeter Clesle Vizepräsident, Jürg Bach Aktuar, Hanspeter Zweimüller als Kassier; Hedi Leder und Bruno Baeza Anlässe. Die langjährige Kassierin Ursula Ziefle trat auf diesen Anlass zurück. Ihre gewissenhafte Arbeit wurde allseits geschätzt und mit Applaus verdankt.
Das Haupttraktandum war eine Retrospektive des Wahljahres. Der Präsident konnte von einem gelungenen Effort berichten in allen Behörden, in denen die EVP zur Wahl angetreten ist. Die im erschwerten Parteienumfeld abgehaltenen Gemeinderatswahlen verliefen erfreulich mit dem Erhalt der bisherigen zwei Sitze von Karin Hug und Hanspeter Clesle. Der Stimmenanteil ist wieder gewachsen, wenn es auch zum erhofften dritten Sitz nicht reichte. Unsere Gemeinderäte sind aktiv und ihre Arbeit wird im ganzen Rat sehr geschätzt.
Erfreulich und ermutigend ist für die Partei das Interesse von neuen Leuten sowie Eintritte auch von jüngeren politisch motivierten Personen. Hedi Leder hat sich in der Kirchenpflege für weitere vier Jahre zur Verfügung gestellt. Dies ist umso verdankenswerter, als dass für diese Behörde sich leider
nur schwer Leute finden lassen. Als speziellen Erfolg wertet die EVP die einen Stitzgewinn in der Schulpflege durch Thomas Weber. Mit einem beachtlichen Wahlresultat hat sich Th. Weber für seine Mitarbeit in dieser anspruchsvollen Behörde empfohlen. Die EVP ist dankbar für die vielseitige Unterstützung für seine Wahl durch die Adliswiler Stimmbevölkerung.
Im zweiten Teil nach einem schmackhaften Inbiss-Buffet kam die Gemeindepolitik zur Sprache. Im planerischen Bereich erörterte der Präsident die Eindrücke von einer öffentlichen Veranstaltung, die als Workshop vom Stadtrat zum Thema „Zentrumsplanung“ durchgeführt wurde. Für einen Workshop braucht es Werkzeug und Material. Beides stand an diesem Abend aber nicht zur Verfügung. So verflachte die Veranstaltung zu einem „Jekami-Abend“ mit einer Wunschliste, was auf dem heutigen Stadthausareal dereinst entstehen sollte. Da hätte die EVP vom Stadtrat eine Führungsrolle erwartet mit Vorgaben baulicher, finanzieller und ideeller Art, gewisse Vorstellungen oder Ideen, auch wenn sie nur Skizzen gewesen wären. Die EVP befürchtet, dass lange nichts passieren wird. Die Pleite mit dem „Zentrum Ost“ ist noch in vieler Leute Gedächtnis. Gute Ideen sind gerade in wirtschaftlich flauen Zeiten besonders gefragt.
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